Morbus Scheuermann – was du tun kannst und welche Übungen helfen
Weiter unten ist die Übung für Morbus Scheuermann auf dem Video zu sehen
Was ist Morbus Scheuermann?
Morbus Scheuermann ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der es zu strukturellen Veränderungen der Wirbelkörper kommt. Häufig betrifft dies die Brustwirbelsäule und führt zu einer verstärkten Rundung im oberen Rückenbereich.
Viele Betroffene berichten über:
- Rückenschmerzen
- eingeschränkte Aufrichtung
- schnelle Ermüdung im Sitzen oder Stehen
- das Gefühl, nicht mehr „locker aufrecht“ stehen zu können
Gerade im Alltag kann das sehr belastend sein – körperlich wie auch mental.
Welche Symptome treten häufig auf?
- Der Rücken fühlt sich starr oder blockiert an
- Aufrechtes Stehen kostet viel Kraft
- Die Schultern ziehen nach vorne
- Bewegungen wirken eingeschränkt oder unnatürlich
Morbus Scheuermann bedeutet nicht "Nichts unternehmen"
Viele Anfragen zu Morbus Scheuermann erreichen uns über Gespräche, Empfehlungen oder soziale Medien. Oft geht es dabei um dieselben Fragen:
- Was darf ich noch?
- Was sollte ich vermeiden?
- Welche Bewegungen sind sinnvoll?
Bewegung kann helfen:
- die Wirbelsäule besser zu stabilisieren
- Muskelspannungen auszugleichen
- die Aufrichtung zu verbessern
- das Körpergefühl positiv zu beeinflussen
Warum gezielte Übungen bei Morbus Scheuermann so wichtig sind
- die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule fördern
- die aufrichtende Muskulatur stärken
- verspannte Strukturen entlasten
- Sicherheit bei Bewegung vermitteln
Eine bewährte Übung bei Morbus Scheuermann
- unterstützt die Aufrichtung der Wirbelsäule
- fördert die Beweglichkeit im oberen Rücken
- reduziert Spannung zwischen den Schulterblättern
- ist auch für Einsteiger geeignet
Übung für Morbus Scheuermann: Überstreckung macht mobiler
- ruhige, saubere Bewegungen
- eine schmerzfreie Ausführung
- gleichmäßige Atmung
- Qualität statt Intensität
Darf man Sport bei Morbus Scheuermann machen?
Wie Rehasport bei Morbus Scheuermann unterstützen kann
- sichere und angeleitete Bewegung
- Wiederholung und Kontinuität
- individuelle Anpassung der Übungen
- ein besseres Verständnis für den eigenen Körper
Früh handeln kann den Alltag erleichtern
Morbus Scheuermann entwickelt sich meist schleichend. Umso wichtiger ist es, nicht abzuwarten, sondern sich bewusst mit dem eigenen Rücken auseinanderzusetzen.
Durch regelmäßige, angepasste Bewegung lassen sich viele Einschränkungen im Alltag auffangen und reduzieren.
Im Rehasport begleiten wir Menschen mit Morbus Scheuermann Schritt für Schritt. Ziel ist es, Bewegung sicherer zu machen und Vertrauen in den eigenen Körper zurückzugewinnen.
Zurück zur Übersicht und allen Informationen rund um Rehasport gelangst du hier: Rehasport in Köln
Hinterlasse uns doch eine Nachricht zu Morbus Scheuermann. Wir lesen sie gerne und melden uns zeitnah.
Häufige Fragen zu Morbus Scheuermann
Ist Morbus Scheuermann heilbar?
Morbus Scheuermann ist eine strukturelle Veränderung der Wirbelsäule. Eine vollständige „Heilung“ im klassischen Sinne ist meist nicht möglich. Durch gezielte Bewegung und Stabilisation lassen sich Beschwerden jedoch deutlich reduzieren.
Wird Morbus Scheuermann im Alter schlimmer?
Nicht zwangsläufig. Ohne Bewegung können Beschwerden zunehmen. Mit regelmäßiger Kräftigung und Mobilisation lässt sich die Belastbarkeit der Wirbelsäule verbessern.
Welche Übungen sind bei Morbus Scheuermann sinnvoll?
Hilfreich sind kontrollierte Überstreckungsübungen der Brustwirbelsäule, Kräftigung der Rückenmuskulatur und Stabilisationsübungen für die aufrichtende Muskulatur.
Welche Sportarten sind geeignet?
Geeignet sind Sportarten mit kontrollierter Bewegung wie Schwimmen, moderates Krafttraining oder gezielte Rückenschule. Stark stoßbelastende Sportarten sollten individuell beurteilt werden.
Wann ist Rehasport sinnvoll?
Rehasport ist sinnvoll, wenn Unsicherheit bei Bewegung besteht oder Beschwerden länger anhalten. Unter Anleitung werden Übungen strukturiert und angepasst durchgeführt.