Rehasport Köln
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Schulterschmerzen – was tun bei Schmerzen bei Bewegung oder Sport?

Schulterschmerzen bei Bewegung oder Sport – warum sie entstehen

Schulterschmerzen treten häufig nicht in Ruhe auf, sondern bei Belastung. Besonders beim Sport, beim Heben des Arms oder bei wiederholten Bewegungen kann es zu stechenden, ziehenden oder dumpfen Schmerzen kommen.
Die Schulter ist eines der beweglichsten Gelenke des Körpers. Gleichzeitig ist sie stark muskulär gesichert. Kommt es zu Überlastung, muskulären Dysbalancen oder ungünstiger Technik, entstehen Beschwerden oft genau bei Bewegung.
Typische Auslöser sind:
  • Überkopfbelastungen
  • Krafttraining mit hoher Wiederholungszahl
  • einseitige Sportarten
  • fehlende Schulterblatt-Stabilität
  • Reizungen der hinteren Schultermuskulatur

Schulterschmerzen nach Sport – Überlastung oder strukturelles Problem?

Nicht jeder Schmerz nach dem Training bedeutet eine ernsthafte Verletzung. Oft handelt es sich um:

  • muskuläre Überlastung
  • Reizung der Sehnenansätze
  • Verspannung der hinteren Schulterkette
  • instabile Schulterblattführung
  • Wichtig ist die Unterscheidung zwischen:
  • kurzfristiger Belastungsreaktion
  • wiederkehrendem Schmerz bei Bewegung
  • struktureller Problematik

Bleiben Beschwerden länger bestehen oder treten sie regelmäßig beim Sport auf, sollte die Ursache genauer eingeordnet werden.


Hintere Schultermuskulatur – häufig unterschätzt

In deiner GSC taucht „hintere schultermuskel“ auf – das ist ein klares Signal.
Die hintere Schulter- und Schulterblattmuskulatur stabilisiert das Gelenk bei Zug- und Rotationsbewegungen. Ist sie zu schwach oder überlastet, entstehen häufig:

  • Schmerzen beim Armheben


  • Ziehen bei Zugbewegungen
  • Instabilitätsgefühl
  • wiederkehrende Reizzustände

Eine gezielte Aktivierung der hinteren Schulter- und Rotatorenmuskulatur kann entscheidend sein.


Wann ist strukturierte Bewegung durch Übungen sinnvoll?

Wann ist strukturierte Bewegung sinnvoll?
Bei anhaltenden Beschwerden kann eine angepasste Bewegungstherapie helfen, Belastungsmuster zu korrigieren und Stabilität aufzubauen.
Insbesondere bei wiederkehrenden Schmerzen beim Sport oder bei Bewegung sollte nicht dauerhaft geschont werden. Ziel ist es, kontrollierte Belastung aufzubauen und die Schulterführung zu verbessern.
Informationen zu betreutem Training und Rehabilitationsmaßnahmen findest du auf unserer Seite zum Rehasport.


Schulter-Impingement-Syndrom – Schmerzen bei Armhebung & Übung

Das Schulter-Impingement-Syndrom beschreibt Schmerzen, die vor allem beim Anheben oder Abspreizen des Arms auftreten. Ursache ist häufig ein eingeschränkter Raum unter dem Schulterdach, in dem Sehnen und Schleimbeutel bei Bewegung irritiert werden. Betroffene berichten oft über stechende oder ziehende Schmerzen, insbesondere bei Überkopfbewegungen oder beim Liegen auf der betroffenen Seite.
Neben strukturellen Veränderungen spielen funktionelle Faktoren eine entscheidende Rolle. Kraftdefizite der schulterstabilisierenden Muskulatur, eingeschränkte Beweglichkeit und ungünstige Bewegungsmuster können die Beschwerden verstärken. Reine Schonung führt in vielen Fällen nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung.
Gezielte Bewegung kann helfen, die Gelenkführung der Schulter zu verbessern und Belastungen besser zu verteilen. Durch funktionelle Bewegungen lassen sich Stabilität und Bewegungsqualität unterstützen. Rehasport bietet einen strukturierten Rahmen, um diese Bewegung regelmäßig und angepasst umzusetzen. Was ist Rehasport?

Übung für die Schulter bei Impingement-Syndrom


Rotatorenmanschetten-Dysbalance und Teilrupturen

Die Rotatorenmanschette besteht aus mehreren Muskeln, die das Schultergelenk stabilisieren und führen. Kommt es zu einer muskulären Dysbalance oder zu kleineren Teilrupturen, können Schmerzen, Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen entstehen. Häufig treten Beschwerden bei alltäglichen Bewegungen wie Anziehen, Tragen oder seitlichem Anheben des Arms auf.
Nicht jede Veränderung der Rotatorenmanschette erfordert eine operative Versorgung. Auch nach Operationen können funktionelle Einschränkungen bestehen bleiben. Längere Schonung führt dabei häufig zu weiterem Kraftverlust und eingeschränkter Schulterfunktion.
Gezielte Bewegung ist entscheidend, um die Schulter wieder belastbar zu machen. Durch kontrollierte Bewegungen kann die muskuläre Führung verbessert und das Vertrauen in die Schulter schrittweise wieder aufgebaut werden. Rehasport kann helfen, Bewegung regelmäßig und alltagstauglich fortzuführen. Hier erfahren Sie, wie der Start und Ablauf beim Rehasport ist.

Übung bei Schulterinstabillität und auch für die Körpermitte


Frozen Shoulder – Bewegungseinschränkung der Schulter

Die Frozen Shoulder, auch adhäsive Kapsulitis genannt, ist durch eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung des Schultergelenks gekennzeichnet. Besonders in der sogenannten Bewegungsphase empfinden Betroffene eine deutliche Einschränkung bei Alltagsbewegungen, begleitet von Schmerzen und Steifheit.
Die Schulter verliert in dieser Phase zunehmend ihre Beweglichkeit. Längere Inaktivität kann die funktionellen Einschränkungen verstärken und die Rückkehr zur normalen Schulterbewegung verzögern.
Gezielte, angepasste Bewegung spielt eine wichtige Rolle, um die Beweglichkeit der Schulter schrittweise zu verbessern. Dabei stehen kontrollierte Bewegungsumfänge und eine sinnvolle Belastungsdosierung im Vordergrund. Rehasport in Köln kann unterstützen, Bewegung regelmäßig durchzuführen und die Schulter langsam wieder in Alltagsbewegungen einzubinden.

Schulterschmerzen nach Operationen

Nach operativen Eingriffen an der Schulter, sei der Grund Arthrose oder degenerative Folgen, etwa an Sehnen oder Gelenkstrukturen, können Schulterschmerzen auch nach Abschluss der Wundheilung bestehen bleiben. Häufige Ursachen sind Kraftverlust, eingeschränkte Beweglichkeit und Unsicherheit bei Belastung.
In vielen Fällen endet die physiotherapeutische Behandlung, während der Alltag weiterhin Einschränkungen mit sich bringt. Bewegung ist notwendig, um die Schulter langfristig wieder funktionell nutzbar zu machen.
Rehasport setzt hier an, um Bewegung strukturiert fortzuführen und die Belastbarkeit der Schulter schrittweise zu verbessern. Weitere Informationen zu diesem Übergang finden Sie auf der Seite Postoperative Beschwerden.


 Schulterschmerzen und Arthrose

Schulterschmerzen können auch im Zusammenhang mit arthrotischen Veränderungen auftreten. Bei Schulterarthrose kommt es zu Veränderungen der Gelenkflächen, die Beweglichkeit und Belastbarkeit beeinflussen können. Schmerzen, Steifheit und eingeschränkte Armbewegungen sind typische Begleiterscheinungen.
Bewegung ist auch bei arthrotischen Veränderungen ein wichtiger Bestandteil, um die Schulterfunktion möglichst lange zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Arthrose.


Fazit – Bewegung als Grundlage bei Schulterschmerzen im Rehasport gezielt einsetzen

Eine Betreuung von Schulterschmerzen ist ohne klare Diagnose nur eingeschränkt möglich. Bei eindeutigen Befunden – zum Beispiel nach Verletzungen, Reizungen oder strukturellen Veränderungen – kann Bewegung sinnvoll eingesetzt werden, allerdings immer angepasst und kontrolliert.

Im Rehasport steht nicht das schnelle Ergebnis im Vordergrund, sondern ein sicherer Rahmen, in dem Bewegung wieder Vertrauen schafft. Ziel ist es, Belastungen besser zu steuern, Beweglichkeit zu fördern und die Schulter langfristig zu entlasten.
Weitere Informationen zu Rehasport und unserem Angebot findest du auf der Startseite: https://www.reha-sport-koeln.de/


Rehasport-Einführung auf Deutsch ansehen:


Häufige Fragen zu Schulterschmerzen im Rehasport

Warum habe ich Schulterschmerzen beim Sport?

Häufig liegt eine Überlastung oder mangelnde Stabilität der Schulterblattmuskulatur vor. Wiederholte Bewegungen, insbesondere über Kopf, können Sehnen reizen.

Was bedeutet es, wenn die hintere Schulter schmerzt?

Schmerzen in der hinteren Schulter entstehen oft durch muskuläre Überlastung oder Instabilität der Rotatorenmanschette. Eine gezielte Analyse der Bewegungsführung ist sinnvoll.

Sollte man bei Schulterschmerzen pausieren oder weiter trainieren?

Eine vollständige Pause ist selten dauerhaft sinnvoll. Entscheidend ist die Anpassung der Belastung und die Verbesserung der Technik.

Wann sollte man Schulterschmerzen ärztlich abklären lassen?

Wenn Schmerzen über mehrere Wochen bestehen, sich verschlimmern oder Kraftverlust auftritt, sollte eine fachliche Abklärung erfolgen.

Kann Rehasport bei Schulterschmerzen helfen?

Bei chronischen oder wiederkehrenden Beschwerden kann eine strukturierte Bewegungstherapie helfen, Stabilität und Belastbarkeit wiederherzustellen.

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